Haben Sie sich eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie Sie auf andere wirken? Bestimmt haben Sie das. Aber im Allgemeinen sind wir im Alltag so beschäftigt mit aktuellen Projekten, dringenden Problemen und anderen Stresssituationen, dass wir diese „Pakete“ bei den meisten Begegnungen – seien sie beruflicher oder privater Art – mitschleppen. Derart vorbelastet, besteht die Gefahr, dass unser Gegenüber „funktionieren“ muss, damit unsere gut geölte Stressmaschine keine Störungsmeldung von sich gibt. Und schwups, befinden wir uns in der Falle: Viele Menschen reagieren nicht wie gewünscht, sind abweisend, zurückhaltend, genervt, verunsichert usw. – und dann fragt man sich: „Warum treffe ich eigentlich immer auf Idioten?“

Aber Hand aufs Herz: Sie kennen solche Situationen sicher auch aus der anderen Perspektive, oder? Menschen die furchtbar beschäftigt sind (so sehr das auch im Einzelfall zutrifft), Stress oder gar schlechte Laune ausstrahlen, verbreiten eine unangenehme Atmosphäre, der man entweder zu entgehen sucht – oder der man etwas entgegensetzt. Man muss sich ja nicht alles bieten lassen…

Der Ausweg klingt einfach, gestaltet sich in der Praxis aber natürlich nicht so leicht – nichts ist schwieriger, als gewohnte Verhaltensmuster aufzulösen. Dennoch lohnt der Versuch immer und wenn man es richtig angeht, klappt es auch. Der erste Schritt sollte sein, sich einen Grundsatz des sozialen Lebens vor Augen zu führen – den Buddha einmal schön formuliert haben soll:

„Was Du denkst, bist Du. Was Du bist, strahlst Du aus.Was Du ausstrahlst, ziehst Du an.“

Etwas verkürzt könnte man es auch auf den Sprichwort-Klassiker „Wie man in den Wald ruft, so schallt es hinaus“ herunterbrechen. Die Grundaussage ist klar: Nicht die Anderen sind grundsätzlich „schuld“, häufig sind wir es selbst, die die kritisierten Reaktionen erst auslösen. Wir haben es also in der Hand – freilich nicht immer, aber schon sehr oft.

Um an Ihrer Ausstrahlung zu arbeiten, müssen Sie künftig nicht stets „strahlen“ (auch wenn ein Lächeln häufig viel bewirken kann). Aber Sie sollten – in Ihrem ureigenen Interesse – Ihre Denkstrukturen und Ziele reflektieren und gegebenenfalls neu ordnen. Denken Sie positiv und handeln Sie so – und Sie werden die Welt mit neuen Augen sehen und v.a. ganz andere Reaktionen erleben.

Das geht nicht von heute auf morgen und arbeiten Sie auch nicht zu ehrgeizig an Ihrem Denken oder Ihrer Ausstrahlung. Am besten ist es, wenn Sie sich bei diesem Prozess professionell begleiten lassen – ein geschulter Blick von außen hilft, viele Strukturen schneller und besser zu erkennen. Sprechen Sie mich an, gerne berate ich Sie als Coach auf dem Weg zu neuem Denken.

Ihre Katharina Vetter

Ausstrahlung vs. Anziehung? Think positive!