After Work Party
After Work Party

„Kommste später mit zur After-Work-Party?“ „Nee, heute nicht. Muss bis morgen früh die Präsentation ausarbeiten. Aber morgen dann…“ Während für manche Workaholics die After-Work-Party wohl erst mit dem (erzwungenen) Ruhestand beginnt, erfreut sich diese Art Event bei jüngeren Generationen mit starker Karriere-Orientierung und ohne Familienanbindung großer Beliebtheit. Natürlich ist es ein (nicht neues) Phänomen, das sich auf die großen Städte konzentriert und vor allem, so scheint es, Berufstätige aus der Kreativ- und Finanzbranche anspricht.                                       Aber es scheint den Nerv dieser Zielgruppe zu treffen – was auch Unternehmen erkannt haben. So locken nicht nur Diskotheken und Clubs in Business-Vierteln seit vielen Jahren schon ein ebenso hippes wie zahlungskräftiges Publikum mit unterschiedlichsten Unterhaltungsangeboten nach Feierabend an. Auch viele Firmen veranstalten regelmäßig interne After-Work-Partys in lockerem Ambiente, wo sich abteilungsübergreifend die Belegschaft zum Stelldichein einfindet.

After-Work-Party: Spaß mit Kehrseite

Eine charakteristische Eigenschaft von After-Work-Partys ist die Durchmischung von Privatem mit Geschäftlichem. Aus Unternehmenssicht bzw. von beruflicher Warte aus natürlich ein Vorteil: In ungezwungener Atmosphäre werden Ideen ausgetauscht und Netzwerke geknüpft. Darüber hinaus können firmeninterne Partys die Bindung an das eigene Unternehmen stärken. Und sie bringen im Idealfall allen Beteiligten Spass – eine Win-Win-Situation, könnte man meinen.

Dies ist sicher auch in vielen Fällen der Fall. Andererseits können After-Work-Partys dazu führen, dass die Beteiligten nicht Abschalten und halb im Arbeitsmodus verbleiben. Dies ist natürlich vor allem dann der Fall, wenn der Besuch von After-Work-Partys und ähnlichen Veranstaltungen zum festen Bestandteil des Alltags wird. Wie wichtig der private Ausgleich zur Senkung des Stresses und zur Erhaltung der Arbeitsleistungen ist, ist allgemein bekannt. Solche Partys tragen häufig nicht dazu bei.                                                                                                                                                                                                                           Denkbar, vor allem für Unternehmen, sind aber andere „Party-Konzepte“, die gemeinschaftsfördernd sind, ohne dabei zu starke Bezüge zum Berufsalltag aufzuweisen. Bewährt haben sich auch Outdoor-Teamtrainings und Erlebnis-Gruppenangebote verschiedenster Art sowie spezielle Workshops zum persönlichen Energiemanagement.

Gerne berate ich Sie zur Work-Life-Balance und wie Sie wichtige Erkenntnisse daraus gewinnbringend einsetzen können. Sprechen Sie mich an!

Ihre Katharina Vetter

Mehr Party, weniger Arbeiten!
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